Endlich Winterzauber!
Endlich Winterzauber!

DIE ÖSTLICHE SATTNITZ - BERGBAUERNRAUM VOR DEN TOREN VON KLAGENFURT

 

Wenige Kilometer südlich von Klagenfurt liegt einer der interessantesten Bergbauernräume Kärntens, ein Gebiet das lange Zeit durch land- und forstwirtschaftliche Tätigkeit gekennzeichnet war. Seit um 1970 wurde dieser Raum von der Umstrukturierung auf Nebenerwerbslandwirtschaft, der Auflassung von Bauernstellen, die zu klein waren und dem Verkauf von Grund und Boden an Zweitwohnungsbesitzer aus der Stadt ergriffen. Es handelt sich hier um eine der umfassendsten wissenschaftlichen Untersuchungen von zwei Kleingemeinden, die verwaltungsmässig längst in  größeren Gebietseinheiten aufgegangen sind.

 

 

Wohl noch nie wurde ein Raum mit einer Fläche von nur 45 km2 und 900 Einwohnern so detailliert historisch und geographisch untersucht wie die östliche Sattnitz, d.h. die ehemaligen Gemeinden Radsberg und Mieger. Vier Jahre intensiver Recherchen erbrachten eine Fülle von Material und Informationen über die naturräumlichen Voraussetzungen, die demographische Struktur und Entwicklung vom 19. Jh ab und die Möglichkeiten der landwirtschaftlichen Nutzung.

 

Der Inhalt geht von den naturräumlichen Voraussetzungen, wie Relief, geologische Verhältnisse, Klima und Böden aus. Sodann werden in einer umfangreichen historisch-genetischen Untersuchung, welche den sog. Status animarum und die Kirchenbücher umfassend auswertet, die demografischen Grundlagen bis um 1970 erarbeitet. In einer Befragung jedes der rund 170 landwirtschaftlichen Betriebe wurde ein umfangreiches Datenmaterial erarbeitet und ausgewertet. Zugleich wurde durch die Mithilfe eines Betriebsinhabers ein Jahresarbeitsdiagramm erstellt.

 

Es ist dies eine der umfassendsten geographische Strukturanalysen eines Teilraumes, der seine Besonderheit durch die Lage vor den Toren von Klagenfurt erhält und der zudem durch seine Gemischtsprachigkeit Fragen der Slowenischenen-Windischen und Deutschen Bevölkerungsgruppen aufwirft. Die textliche Gestaltung geht auf die Dissertation des Verfassers von 1972 zurück, doch erlaubten es die modernen elektronischen Medien umfangreiches Karten- und Bildmaterial und einige wichtige Ergänzungen einzufügen.

 

455 Seiten, 162 Abbildungen und 33 Tabellen.

 

 


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